15. Dezember 2018

"Glaub nicht alles was du denkst!"

Nun kommen wir zu einem weiteren Thema, in meinem letzten Beitrag habe ich über das konditionierte ich gesprochen. Ich hatte auch bereits angeschnitten, dass Gedanken nicht die Realität sind. Du selbst hast es in der Hand, wie du deine Realität formst, du hast es selbst in der Hand, ob du deine Gedanken glaubst.
In der Schule lernen wir leider nicht, dass wir unsere Gedanken überprüfen können.
Überprüfen wir unsere Gedanken nicht, erschaffen wir oft unnötiges Leid und Drama.

Gedanken wie :
"Ich bin hässlich"
"Ich muss abnehmen"
"Ich schaffe dass nicht"
"Ich werde nie einen Partner finden"
"Mein Ex ist glücklicher ohne mich"
"Ich bin eine schlechte Mutter"
"Ich kümmere mich nicht genug"
"Ich sollte anders sein"
"Ich bin faul"
"Mein Leben ist langweilig"
.....
.....
.....

Ich könnte die Liste noch unzählig weiterführen..
Der Gedanke kommt, es folgt dazu noch ein verstärkendes Gefühl und schon wird der Gedanke zu deiner Realität.
Wenn ich dir jedoch sage, dass du all die Gedanken auch umformen kannst und sie zu etwas Positiven wenden und nicht glaubst.
Wird auch hier wieder etwas in dir meckern, dass du doch dann deine Realität verdrehst, dir alles zu einfach machst.

Jedoch frage ich dich direkt mal provokant an dieser Stelle, wer sagt denn, dass einer der obigen Gedanken wirklich real ist?
Dein verstärkendes Gefühl?
Dein konditioniert Ich?
Glaubst Du; weil Du einen Gedanken hast, muss er auch stimmen?

Nein, es ist Dir erlaubt, den Gedanken zu nehmen und ihn zu überprüfen.

Hier weise ich einmal auf das fantastische Werk: "The Work" von Bryon Katie hin, die mit vier einfachen Fragen ein Modell erstellt hat... Mit dem ein jeder seine meist falschen Gedanken überprüfen kann.
1."Ist der Gedanke wirklich wahr?"
2."Kann ich mit 100% Sicherheit sagen, dass dieser Gedanke stimmt oder gibt es auch etwas was diesen Gedanken entkräftet?
3. Was löst dieser Gedanke in mir aus? Stimmt der Gedanke mich positiv?
4. Wie würde es mir gehen, wenn ich den Gedanken gar nicht denken könnte?

Spürst Du vielleicht Erleichterung?
Fühlt es sich falsch an, das positive oder erleichternde Gefühl, was die Überprüfung Dir entgegenbringt zu glauben und anzunehmen?
Wehrt sich vielleicht bereits etwas im Dir und sagt "das ist zu einfach"

Ich sage dir, es ist nicht das Gefühl, dass es falsch ist, sondern ungewohnt.
Dein Gehirn ist es nicht gewohnt, bewusst auf die eigenen Gedanken zu achten und sie in Frage zu stellen.
Sondern jeden Gedanken mit dem verbundenen Gefühl zu glauben.

Erlaube dir glücklich zu sein, werde dir selbst dein bester Freund, behandle dich gut und gönne dir Leichtigkeit...
Du darfst das, auch wenn es sich ungewohnt anfühlt